Tropische Körnermais-Genetik

Ertragtropical_dent_mais_euralis_sortenpruefung
  • Tropical Dent-Sorten sind ertragsstark und ertragsstabil
  • Tropical Dent bietet den Landwirten die Maissorten mit einem neuen genetischen Hintergrund – dies bringt die Vielfalt auf dem Feld.
 Stabilität
  • Tropical Dent verursacht einen derart hohen Heterosiseffekt, dass ein allgemeiner Vorteil
    unter allen Klimabedingungen geschaffen wird
  • Tropical Dent kann mit allen genetischen Pools kombiniert werden (Flint, SSS, Iodent, Lancaster) und zeigt eine hohe genetische Variabilität
  • Es können die besten und stabilsten Hybriden identifiziert werden, was die Ertragsstabilität stützt
Drydown
  • Tropical Dent ähnelt im Aussehen dem europäischen Flint, zeigt aber einen vergleichbaren, teils besseren Drydown als die amerikanischen Dents.
Ein Rückblick

Mais hat seinen Ursprung in Süd- und Mittelamerika. Hier befindet sich auch das Genzentrum mit einer Vielzahl von lokalen Maispopulationen. Heute ist Mais eine der wichtigsten Kulturpflanzen weltweit mit einer Anbaufläche von über 150 Mio. Ha.

Durch die Neukombination der genetsichen Ressourcen ist es gelungen über die Jahre einen erheblichen  Ertragszuwachs von rund 75 dt/ ha realisiert. Dabei ist die Hybridtechnik eine der Schlüsseltechnologien in der Maiszüchtung.

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Maishybride

 

Eine Hybridsorte entsteht durch die gezielte Kreuzung zwischen zwei elterlichen Inzuchtlinien, die aus verschiedenen Genpools (Populationen) stammen. Die Nachkommen zeigen gegenüber der Elterngeneration ein üppigeres Wachstum und einen höheren Ertrag. Dieser Effekt wird als Heterosis bezeichnet.

Dabei bezeichnet die Heterosis die Leistungsüberlegenheit einer Hybride im Vergleich zu ihren reinerbigen Eltern-Inzuchtlinien.  Je mehr sich die Eltern-Inzuchtlinien unterscheiden, desto größer ist die Heterosis.

 

„Die Tropical Dent Körnermaishybriden sind ein eigenständiges und exklusives genetisches Material von Euralis. Sie liefern einen maximalen Heterosis-Effekt in den Merkmalen Ertrag, Ertragsstabilität und Drydown.“

Laurent Bettinger

Maiszüchter, EURALIS Semences

Der Heterosiseffekt ist besonders groß, wenn die Eltern unterschiedlichen Genpools oder Populationen angehören. Diesen Effekt gilt es zu nutzen!

Die meisten Saatgutfirmen verwenden in der Regel die gleichen Genpools. Um einen hohen Heterosiseffekt zu erzielen, muss das genetische Material eine möglichst große genetische Distanz aufweisen.

Das Ziel von EURALIS ist es Material zu finden, dass sich möglichst stark von den bisher bekannten Polls unterscheidet um auf diese Weise die Kornerträge zu steigern.

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Vor mehr als 10 Jahren haben die Maiszüchter von EURALIS angefangen solches Material zu suchen. Durch molekulare Markierung ist es möglich die genetische Distanz zwischen den Maispools zu errechnen und erlaub so das sofortige und exakte Mapping der Maisgenetik.

 

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Dieses wurde im Anschluss klassifiziert und man hat festgestellt, dass sich Material tropischer Herkunft gravierend von den vier bereits bekannten Genpools unterscheidet. Dies ist die Geburtsstunde des Tropical Dent.

 

Durch die Kombination des Tropical-Dent Pools mit den vorhandenen Genpools wie „Amerikanischer Dent“ oder „Europäischer Flint“ macht entsteht ein starker Heterosiseffekt. Das Resultat:

EURALIS macht einen genetischen Sprung.

Das Sortiment 2019

Mais/Sonnenblume/Soja/Sorghum/Raps

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