Standortansprüche

Hohe Masseerträge auf trockenen Standorten machen Sorghum für die Praxis attraktiv.

Sorghum ist eine Wärme liebende Kultur und ist im Vergleich zum Mais deutlich kälteempfindlicher. Diese Eigenschaften bedingen die verfügbare Vegetationszeit. Aus diesem Grund sollte Sorghum auf Standorten angebaut werden, die über ausreichende Temperatursummen verfügen. Bereits ab Temperaturen unter 4 °C im Herbst können Kälteschäden auftreten.

An den Boden stellt Sorghum vergleichsweise geringe Ansprüche. Lediglich kalte und staunasse Böden sind zu vermeiden. Der pH-Wert sollte bei mindestens 5,0 liegen.

Sorghum hat aufgrund des fein verzweigten und tief reichenden Wurzelsystems ein hervorragendes Wasseraneignungsvermögen und benötigt dank seiner Adaption an trockene Gebiete zwischen 400 mm und 600 mm Jahresniederschlag für gute Erträge. Nicht die Wassernutzungseffizienz, sondern das bessere Bodenwasseraneignungsvermögen ist ausschlaggebend für die Ertragsüberlegenheit von Sorghum in Trockenjahren.

Vor allem die Fähigkeit, nach einer Dürreperiode das Wachstum wieder aufzunehmen, führt zu einer hohen Ertragssicherheit. Eine optimale Wasserversorgung wirkt sich, anders als beim Mais, positiv auf die Abreife von Sorghum aus. Zudem eignet sich Sorghum hervorragend für den Anbau auf Standorten an Waldrändern, die oft von Wildschweinen aufgesucht werden. Durch erhöhte Blausäuregehalte in der Jugendphase (60–90 cm) wird Sorghum sowohl vom Maiswurzelbohrer als auch von Wildschweinen gemieden.

 

Sorghumanbau versus Maisanbau im Überblick

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