Orobanche

Was beschäftigt europäische Sonnenblumenanbauer?

Orobanche (dt.: Sommerwurz) – die Pflanze parasitiert Sonnenblumen

Orobanchebefall in Sonnenblumen

Die Sonnenblume (Helianthus annuus)
wächst vorwiegend in gemäßigten, warmen Regionen Europas. Genau dort, wo sich auch die gefürchtete Parasitenpflanze Orobanche cumana (deutsch: Sommerwurz) ansiedelt. Der Parasit dringt in die Wurzeln der Sonnenblume ein, um an die Leitbahnen zu gelangen und sich auf dieser Grundlage zu ernähren.

Die Sonnenblume wird häufig durch Wasser- und Nährstoffmangel geschwächt und liefert entsprechend niedrigere Kornerträge. Über 60% der europäischen Sonnenblumenanbaufläche sind von Sommerwurzen befallen. Diese Felder liegen vor allem
in Spanien und südöstlichen Ländern von Rumänien bis Russland und der Türkei.

Biologie und Ausbreitung

Sommerwurz verbreitet sich über Samen an Maschinen oder durch Tiere. Aus einer Sommerwurzpflanze entstehen ca. 300.000 Samen. Die Samen können mehrere Jahre im Boden überdauern und keimen erst, wenn pflanzliche Hormone einer Wirtspflanze im Boden erkannt werden.

Die parasitische Pflanze ist sehr robust und nur schwer durch Herbizide bekämpfbar. EURALIS stellt Landwirten seit 2014 zahlreiche Sonnenblumensorten mit natürlich eingezüchteten Resistenzgenen gegen Sommerwurzen zur Verfügung, um sicheren Sonnenblumenanbau trotz der Parasitenpflanze zu ermöglichen.

In Deutschland kommt Orobanche cumana nicht vor. Das liegt sowohl an der geographischen Distanz zum Parasit, als auch an der Tatsache, dass dieser wärmeliebend ist und somit in Deutschland keine optimalen Entwicklungsbedingungen hat.

Anbauberater Sonnenblume

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