Maisaussaat 2018

Die jährlich wiederkehrende Entscheidung für eine Sorte ist nur eine Komponente der Aussaat. Die Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung für ein verdichtungsfreies Saatbett sind neben Aussaatstärke und dem richtigen Zeitpunkt ein Gesprächsthema unter Landwirten.

Steht die Maisaussaat vor der Tür, stellt sich Jahr für Jahr die Frage „Wann säst du deinen Mais?“ Als Aussaattermin fällt dabei häufiger die Antwort, an Ostern. Bei 19 Tagen Differenz zwischen Ostern im Jahr 2006 und Ostern im Jahr 2027 wird schnell klar, dass diese Antwort nicht die alleinige Lösung darstellt. Für Mais ist eher eine konstante Bodentemperatur von mindestens 8°C in 4 bis 5 cm Tiefe optimal, und das ist meist erst zu erwarten, wenn die Tagestemperaturen die 15-Grad Marke überschreiten, je nach Region ist das, meist erst ab Mitte April realistisch.

Zum Thema Maisaussaat und Auflaufen sind hier Tipps aus der Praxis zusammengestellt:

Die passende Sorte – die Sortenwahl in der Region – ist ein wesentlicher Bestandteil für eine ertragreiche Ernte. Dafür steht eine Vielzahl an Erfahrungswerten, Ergebnissen und offiziellen Prüfungen zur Verfügung, die für eine Sortenentscheidung hilfreich sind. Ihren persönlichen Berater für Ihre Region, finden Sie schnell auf der EURALIS Beraterkarte.

Das blaue Etikett – bitte aufbewahren

Auf jedem Sack klebt ein Etikett. Dieses dient als wichtiges Dokument in der Nachverfolgbarkeit des Saatguts. Am blauen Etikett erkennen Sie zertifiziertes Saatgut. Auf dem Etikett befinden Sie folgende Angaben:

Was vielen nicht bewusst ist – es ratsam das Etikett auszuschneiden und aufzubewahren. Sollte es zu Problemen mit dem Saatgut oder sogar einer Reklamation kommen sind Sie in der Beweispflicht nachzuweisen, welches Saatgut Sie erhalten haben. Das blaue Etikett ist dabei ein wichtiges Dokument. So kann ohne Probleme nachvollzogen werden, woher ihr Saatgut stammt und welche Schritte es bei der Produktion durchlaufen hat.

Einstellen der Maislegemaschine für eine erfolgreiche Aussaat (zu .pdf hier)

Nachdem die richtige Sorte ausgewählt ist, sollte die Maislegemaschine für die Aussaat vorbereitet werden. Welche Maßnahmen vor der Aussaat notwendig sind, erklärt uns Florian Crochet, Sales & Training Manager bei Monosem, dem Spezialisten für Einzelkornsämaschinen: „Bevor mit der Aussaat gestartet werden kann, ist es wichtig vier Elemente bei der Sämaschine zu kontrollieren“:

  • Antrieb
  • Vakuum
  • Säaggregat
  • Druckrollen

Diese vier Elemente haben einen großen Einfluss auf die Aussaatqualität, insbesondere im Hinblick auf die Regelmäßigkeit von Aussaattiefe und -abstand.

Im Bereich von Antrieb und Reifen ist es als erstes wichtig, den Reifendruck und den Zustand der Ketten zu kontrollieren. Denn in der Tat hat der Reifendruck einen direkten Einfluss auf die Aussaatqualität. Es wird geschätzt, dass ein zu geringer Reifedruck von 100 g die Aussaatstärke um 1.000 Körner pro ha erhöht und umgekehrt. Daher ist es sehr wichtig die Empfehlung für den Reifendruck einzuhalten. Ebenso führen abgenutzte Ketten zu einer unregelmäßigen Verteilung und damit zu einer schlechten Platzierung des Korns im Boden.

Außerdem sollten im Vakuum die Spannung und der Zustand des Turbinenriemens überprüft und sich vergewissert werden, dass die Schläuche, die die Turbine mit dem Säaggregat verbinden, nicht gerissen oder beschädigt sind. Ein gutes Vakuum macht es möglich, dass die Körner gut auf den Säscheiben kleben und ein Abfallen bei kleineren Bewegungen vermieden wird.

Bei dem Säaggregat ist es wichtig, den allgemeinen Zustand, die Sauberkeit und den Sitz der Säscheiben zu überprüfen. Die Einstellung des Abstreifers um Doppelbelegungen und Fehlstellen zu vermeiden, sollte an jedes Saatgut angepasst werden. Und schließlich ist es wichtig, die Druckrollen, also den Verschleiß des Pflugmessers an der Maschine sowie an der Säscheibe zu kontrollieren. In der Tat sind diese Elemente dazu da eine Furche mit einer gleichmäßigen Tiefe in Form eines „V“s zu ziehen, die es den Körnern ermöglicht in der Furche abgelegt zu werden.

Wenn alle diese Kontrollen gemacht wurden, bleiben noch einige Vorbereitungen auf dem Feld. Die Zapfwellendrehzahl muss beobachtet werden, da es dieselben Effekte wie ein lockerer Antriebsriemen hat und somit zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Körner kommt. Am Ende ist es entscheidend die Aussaatstärke, genauso wie die Aussaatqualität, also die Regelmäßigkeit von Aussaattiefe und -abstand zu kontrollieren und die Arbeitsgeschwindigkeit den Feldbedingungen anzupassen. Die Aussaatqualität hat einen direkten Einfluss auf die Produktivität!“

EURALIS legt großen Wert auf die Saatgutqualität, um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Daher ist der auf höchste Qualität ausgerichtete Prozess auf die Kultur, die genetischen Besonderheiten, die Saatgutbehandlung und die unterschiedlichen Verpackungsgrößen angepasst. Alle produzierten Saatgutchargen sind vollständig rückverfolgbar und werden mehr als zwölf Kontrollen auf dem Weg von dem Produktionsfeld bis zum gelieferten Sack unterzogen.

EURALIS und Monosem entwickeln ständig neue Innovationen um die Anforderungen der Landwirte zu erfüllen.

Das Sortiment 2019

Mais/Sonnenblume/Soja/Sorghum/Raps

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