Vorbereitung der Saat:
Schon mit der Stoppelbearbeitung der Vorfrucht beginnt der erfolgreiche Rapsanbau. Sofort nach der Getreideernte sollte eine flache Bearbeitung und intensive Zerkleinerung und Vermischung des Strohs mit der oberen Bodenschicht erfolgen, eventuell begleitet von einer N-Gabe zur Beschleunigung der Strohrotte. Zur Vorbereitung der Rapsaussaat wird meist tief gepflügt und gelockert; beides möglichst direkt vor der Saat; die Saatbettbereitung zielt auf eine gute Durchmischung des Bodens mit anschließender Rückverfestigung. Die Oberschicht sollte feinkrümelig sein, mit Krümeln nicht größer als 3 cm im Durchmesser. Da der Raps sehr empfindlich auf schlechte Saatbettvorbereitungen reagiert, können diese Bodenbearbeitungsmaßnahmen grundsätzlich nur bei trockenem Bodenzustand durchgeführt werden.
Aussaat:
Die höheren Aussaatmengen werden meist bei verspäteter Saat eingesetzt. Im allgemeinen gilt als Ziel 40 -70 Körner pro qm zu platzieren; bei Hybridsorten von Euralis etwa 50 Körner. Ein Zielbestand hat bei Liniensorten später 50 - 60 Pfl./qm, bei Hybridsorten entsprechend weniger. Der durchschnittliche Saattermin liegt in Deutschland um den 15. - 20. August, variiert jedoch zwischen den Regionen. Die Saattiefe beträgt zwischen 1,5 und 3 cm.






